Umwelt & Klima

Die Geschichte der Atemschutzmasken

Atemschutzmasken waren bereits am Beginn der sogenannten Sars Cov19 Pandemie ein seltenes Gut. Gerade Anfang März 2020, als noch niemand wusste, wie sich das Virus tatsächlich verhalten wird und wie gefährlich es eigentlich für den Menschen ist, war die Panik in Europa groß und Masken waren rar. Atemschutzmasken kaufen erwies sich als extrem schwierig, eine FFP3 Maske war überhaupt nicht zu bekommen. 

Eine skurrile Situation ereignete sich zu diesem Zeitpunkt in einem Krankenhaus in Österreich. Dort verschwanden Anfang März 2020 die Schutzmasken aus einem Spital durch einen Diebstahl. Auch Desinfektionsmittel wurden mitgenommen. Abgesehen vom Diebstahl stellt die Tat aber vor allem die Panik und Angst dar, die unter den Menschen geherrscht hat. Berichtet wurde der Vorfall von der österreichischen Kronen-Zeitung, ein Blatt welches mit der deutschen Bildzeitung eine inhaltliche Verwandtschaft hat. Die Zeitung berichtete, dass im Landeskrankenhaus Bad Aussee hunderte Masken verschwunden wären. 

Es war im März 2020 tatsächlich schwierig Atemschutzmasken zu kaufen. Die europäische Produktion war schlicht noch nicht angelaufen und diverse modische Modelle aus Stoff noch gar nicht erfunden. Viele zertifizierte Masken kamen zudem aus China, welches gerade den Lockdown hinter sich hatte. Erstens wurden die Masken da selbst für den eigenen Verbrauch benötigt, und zweitens konnte auf Grund der Pandemie und der verunsicherten Bevölkerung auch die Produktion nicht fortgesetzt werden, sodass sich bei Lieferungen nach Europa ein Engpass bildete.

In Europa wiederum war das Tragen von Masken noch nicht vorgeschrieben. Es war eine pure Vorsichtsmaßnahme der alarmierten Bevölkerung, der Apotheker und der Ärzte, eine Maske zu tragen. Auch wusste man nicht genau, wie sich das Virus überträgt. Man hörte von Aerosolen, die 8 Meter durch die Luft fliegen können und von Ansteckungen in Bussen, bei denen der Infizierte schon eine halbe Stunde vorher den Bus verließ, bevor der dann im Bus angesteckte überhaupt den Bus betrat. Das Virus schien extrem aggressiv zu sein und Angst machte sich breit. Konnte man überhaupt noch angstfrei atmen? Angstfrei einkaufen, angstfrei zum Arzt gehen und angstfrei seine Kinder in die Schule schicken?

Das Tragen von Masken war zum damaligen Zeitraum sinnvoll. Es ergab sich eine gewisse Vorsicht gegenüber dem Virus, denen die Menschen Rechnung trugen. Mittlerweile aber ist das Virus schon besser erforscht. Experten streiten sich darüber, ob das Tragen einer Maske sinnvoll ist. Manche Ärzte sagen, es wäre schädlich den eigenen Atem wieder einzuatmen und eine Maske wäre deshalb nur bedingt empfehlenswert, andere Ärzte wiederum schwören auf den Schutz mit der Maske, damit die Verbreitung von Aerosolen verhindert wird. Wieder andere Ärzte, wie der HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann lehnen Masken ab. Die Ablehnung erfolgt auf Grund der geringen tatsächlichen an Covid-19 Erkrankten. Er analysiert seit Monaten die offiziellen Zahlen des RKI auf diversen digitalen Internet-Kanälen und ist durch seine kritischen und fachlich extrem fundierten Äußerungen zu einem neuen YouTube-Star geworden. 

Trotzdem ist der Trend der Regierungen Masken vorzuschreiben ungebrochen. Auch werden nun immer mehr Atemschutzmasken angeboten. Von schwarz bis bunt oder geblümt ist alles erhältlich und die Bürger scheinen sich mit den Vorschriften abzufinden anstatt sie besser zu hinterfragen.